Neuerungen

Hier finden Sie aus Sicht des Ausbildungsbetriebes eine Übersicht der Neuerungen in Bezug auf die BiVo.

suissetec i-Plattform «Umsetzung Revision BG»
Der suissetec Zentralverband erstellte eine i-Plattform, welche Ihnen weitere Erklärungen und Infos zur Revision BiVo bietet. Darauf können lernortspezifische oder allgemeine Details abgeholt werden. Um auf die Plattform zu gelangen, müssen Sie sich hier registrieren.

Anpassung Lerndauer

Im Rahmen der Revisionen wurde die Lehrdauer für die handwerklichen EFZ-Berufe Sanitärinstallateur/-in EFZ, Heizungsinstallateur/-in EFZ und Spengler/-in EFZ von drei auf vier Jahre verlängert.

Die EBA-Ausbildungen sowie die Berufe der Gebäudetechnikplaner EFZ dauern weiterhin 2 Jahre (EBA) bzw. 4 Jahre (GTP).

Lernortkooperation

Koordination und Kooperation der Lernorte (bezüglich Inhalten, Arbeitsmethoden, Zeitplanung, Gepflogenheiten des Berufs) sind eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der beruflichen Grundbildung. Die Lernenden sollen während der gesamten Ausbildung darin unterstützt werden, Theorie und Praxis miteinander in Beziehung zu bringen. Es ist deshalb zentral, dass die Lernorte zusammenarbeiten und die Handlungskompetenzen gemeinsam vermitteln. Jeder Lernort leistet seinen Beitrag unter Einbezug der Beiträge der anderen Lernorte. Durch gute Zusammenarbeit kann jeder Lernort seinen Beitrag laufend überprüfen und optimieren.

Die spezifischen Beiträge der Lernorte können wie folgt zusammengefasst werden:

Der Ausbildungsbetrieb

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Die Berufsfachschule

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Die überbetrieblichen Kurse

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Standortbestimmung

Bei allen Lernenden wird zu Beginn des 2. Semesters eine Standortbestimmung durchgeführt – unter Einbezug von Lehrbetrieb, üK-Zentrum und Berufsschule. Grundlage dafür sind die Leistungen, Noten und der Bildungsbericht des Lernenden.

Neue Lernmedien

Zu Beginn der Ausbildung ist ein persönliches Lehrmittel für die Lernenden erforderlich. Für eine angemessene Betreuung der Auszubildenden benötigt auch der Ausbildungsbetrieb die entsprechenden Unterlagen sowie den Ausbildungsordner.

Handlungskompetenzen / Praxisaufträge

Handlungskompetenzen sind typische Arbeitssituationen, welche in den LOK-Tabellen abgebildet werden. Daraus ergeben sich Handlungsanleitungen, Praxisaufträge und Lernbericht.

QV-Struktur

Grundsätzlich gilt es zu wissen, dass das Qualifikationsverfahren ab dem ersten Tag der Lehre beginnt. Jede Note hat direkten Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg nach den zwei, drei bzw. vier Jahren. In der Abschlussprüfung (ugs. Qualifikationsverfahren, QV oder LAP genannt) wird geprüft, ob die Lernenden am Ende Ihrer Ausbildungszeit die für eine erfolgreiche Berufstätigkeit erforderlichen Handlungskompetenzen erworben haben. Die nachstehende Übersicht zeigt die Qualifikationsbereiche und die zugehörige Gewichtung sowie die Bestimmung zur Rundung der Noten dar.

Für die Berufe der Gebäudetechnikplaner/in EFZ tritt dieses QV ab 2029 in Kraft.

Das QV-Ergebnis setzt sich aus drei Qualifikationsbereichen zusammen:

1. Praktische Arbeiten als VPA (gewichtet mit 40%)

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2. Allgemeinbildung (gewichtet mit 20%)

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3. Erfahrungsnoten (gewichtet mit 40%)

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