Übersicht Instrumente
Hier sehen Sie eine Übersicht der verschiedenen Instrumente, die aus einer Handlungskompetenz abgeleitet werden.

- Zu jeder Handlungskompetenz gibt es mindestens einen Praxisauftrag, welcher der Berufsbildner dem Lernenden in Auftrag gibt. Die Praxisaufträge umfassen mehrere Teilaufgaben.
- Im Lernbericht dokumentiert und reflektiert der Lernende die Praxisaufträge.
➔ Zeitpunkt: Gemäss LOK-Tabelle und Unterlagen - Zu jedem Lernbericht erstellt der Lernende eine Selbsteinschätzung
- Der Berufsbildner erstellt zu jedem Praxisauftrag eine Fremdeinschätzung
➔ mind. einmal pro Semester zur Vorbereitung auf den Bildungsbericht - Am Ende jedes Semesters verfasst der Berufsbildner einen Bildungsbericht
➔ bleibt Pflicht
Handlungskompetenzen
Praxisauftrag
Zu jeder Handlungskompetenz gibt es mindestens einen Praxisauftrag, welcher der Berufsbildner dem Lernenden in Auftrag gibt. Die Praxisaufträge umfassen mehrere Teilaufgaben. Die Handlungskompetenzen und Praxisaufträge befinden sich alle im Lehrmittel suissetecEdu. Der Ausbildungsbetrieb braucht deshalb in jedem Fall auch ein Exemplar der neuen Lehrmittel (Lehrordner Betriebsausbildner).
Hier gelangen Sie zu einem Beispiel:
Lernbericht
Der Lernende dokumentiert und reflektiert seine Praxisaufträge im Lernbericht (analog oder digital).
- Die Ergebnisse des Praxisauftrages werden dokumentiert, abgelegt und können beliebig ergänzt bzw. erweitert werden. Dies ist vergleichbar mit der bekannten Lerndokumentation.
- Der Lernbericht beinhaltet die Arbeitsschritte und die dabei entstanden Produkte (z.B. Skizzen, Fotos, Dokumente, etc.), eine Reflexion darüber, was gut und was weniger gut gelungen ist sowie die daraus abgeleiteten Konsequenzen und Erkenntnisse.
Selbsteinschätzung
Auf der Basis konkreter Leitfragen zu den jeweiligen Handlungskompetenzen schätzt der Lernende selbst ein, wie gut er die einzelnen Kompetenzen erfüllt hat.
Ziel:
- Der Lernende macht die erworbenen Kompetenzen und mögliche Bereiche zur Verbesserung sichtbar.
- Es dient dem Lernenden zur eigenen Beurteilung der verlangten Handlungskompetenzen.
Fremdeinschätzung
Mit der Fremdeinschätzung beurteilt der Berufsbildner die Lernenden aufgrund derselben Leitfragen, mit denen sich der Lernende auch selbst einschätzt.
- Die Fremdeinschätzung ist Bestandteil des Bildungsberichts bzw. stellt zusammen mit den festzulegenden Entwicklungsmassnahmen den Bildungsbericht dar.
- Für jede Handlungskompetenz wird eine Fremdeinschätzung benötigt.
Bildungsbericht
Standortbestimmung
LOK Tabelle
Die Lernortkooperationstabelle (LOK-Tabelle) ist ein sehr wertvolles Hilfsmittel für die Berufsbildung. Sie zeigt den zeitlichen Ablauf der Ausbildung. Die Tabelle gibt für jeden Lernort an, wann z.B. Grundlagen erarbeitet, diese vertieft und vernetzt werden. Beachten Sie dazu den Anhang 3 im Bildungsplan.
Werkstattplakat
Über die handwerklichen Berufe wurden Werkstattplakate erstellt, welche die Gesamtheit eines Berufsbildes zeigt. Sie zeigen sämtliche Handlungskompetenzen, welche während der Lehre eingeführt, angewendet und geübt werden. Mit den Plakaten soll laufend die Handlungskompetenzen mit Lernenden thematisiert werden können. Die Werkstattplakate können kostenlos heruntergeladen werden:
Ausbildungsprogramm
Generell ist ein betriebliches Ausbildungsprogramm («Wie bilde ich meine Lernenden aus?») die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung. Das Ausbildungsprogramm wird im Übrigen vom Amt für Berufsbildung als Pflicht für die Ausbildung von Lernenden gefordert.
Mit dem betrieblichen Ausbildungsprogramm und der dazugehörigen Kontrolle kann eine Übersicht geschaffen werden, die unter anderem sicherstellt, dass alle Handlungskompetenzen umgesetzt werden. Dies ergibt nicht nur dem Lernenden einen roten Faden durch die Ausbildung sondern setzt Meilensteine für die Ausbildung im Betrieb.
Für das Ausbildungsprogramm wird keine Form vorgeschrieben. Hier ist ein Beispiel: